Hummelgauer Jugendblasorchester e. V.

Mitglied im Nordbayerischen Musikbund e. V.

Historie

[Home] [Besetzung] [Historie] [Termine] [Impressum/Kontakt] [Galerie] [Links] [Der Verein] [Gästebuch] [Shanghai]

Erste Überlegungen

Mistelgau und Hummeltal - zwei Ortschaften im Herzen des Hummelgaus, reich an Kultur und Tradition. Was über viele Jahre fehlte, war eine eigenständige Blaskapelle. Deshalb regte Ende des Jahres 2002 Siegfried Schwarzer, wahrlich kein Unbekannter der hiesigen Musikszene , an, eine Jugendblaskapelle ins Leben zu rufen.

Mit Thomas Hauenstein hatte man rasch einen musikalischen Leiter gefunden, der reichlich Blasmusikerfahrung, das notwendige Know-how und sehr viel Engagement mitbrachte.

Mit Andi Richter sollte ein weiteres Mitglied der Hummelgauer Kerwamusikanten das "Boot" Hummelgauer Jugendblasmusik steuern.

Später kamen noch Helmut Pfaffenberger und Helmut Körber dazu, womit alle Kerwamusikanten an "Bord" waren.

Siegfried Schwarzer Thomas Hauenstein Andi Richter Helmut Pfaffenberger Helmut Körber

(Seitenanfang)

Die Sache kommt ins Rollen

Nachdem ein Konzept erarbeitet worden war, stellte man es den Bürgermeistern der beiden Gemeinden, Georg Birner und Richard Müller, vor.

Sie waren von diesem Vorhaben begeistert und sagten spontan ihre volle Unterstützung zu. Nach zahlreichen Aufrufen in den Mitteilungsblättern der Verwaltungsgemeinschaften Mistelgau (Mistelgau, Obernsees, Glashütten) und Mistelbach (Mistelbach, Hummeltal, Gesees), Plakatwerbung, Handzetteln, persönlichen Gesprächen und Vorberichten in der Lokalpresse, zeichnete sich im Sommer 2003 genügend Resonanz ab um alle notwendigen Stimmen besetzen zu können.

Somit stand einem erfolgreichen Start des Unternehmens "Hummelgauer Jugendblasorchester" nichts mehr im Wege.

Das erste Treffen fand am 13.September 2003 im Alten Schulhaus in Hummeltal statt.

Anwesend waren bei diesem  "historischem Ereignis":

Michaela und Christina Rödel, Lisa Wagner und Kristina Röder(alle Flöte), Andreas Löhr(Trompete), Christian Rühr(Tenorhorn), Maria Ostermeier(Posaune), Andi Richter(Klarinette), als auch etliche Musikanten, die bedauerlicherweise bereits wieder ausgetreten sind.

Michaela und Christina Rödel Lisa Wagner Kristina Röder Andi Löhr Maria Ostermeier Andi Richter

(Seitenanfang)

Der Start

Die erste offizielle Probe fand am 27.September 2003 ebenfalls im Alten Schulhaus in Hummeltal statt. Zu den bereits erwähnten Musikern gesellten sich noch Markus Maisel, Stefan Bauer, Otto Löhr(alle Trompete) und Rainer Hauenstein(Bariton).

Markus Maisel Stefan Bauer Otto Löhr Rainer Hauenstein

Dies sind also die "Frauen" und  "Männer" der ersten Stunde.

Ab jetzt wurden die Proben in die neue Volksschule verlegt, wo sie auch heute noch stattfinden. Im Laufe der nächsten Wochen kamen noch mehrere junge, aber auch einige erfahrene Musikerinnen und Musiker dazu, und mit diesen nahm auch die musikalische Qualität Formen an, die inzwischen zum Anhören geeignet schien. Denn, wie bei vielen anderen Belangen, obliegt es den "Alten" für die Jugend die Weichen zu stellen und den Weg zu ebnen. Und so wurde das Ganze zu einem guten Beispiel dafür, wie wirkungsvoll Alt und Jung zusammenarbeiten können, wenn die Motivation und die Einstellung stimmt.

Und das tut sie:  Ernste und konzentrierte Arbeit an der Musik, aber auch fröhliches Feiern miteinander sind das Geheimrezept dieser gelungenen Gemeinschaft.

Die Brotzeit, eingeführt von Kristina Röder und manch anderem Geburtstagskind ist inzwischen zum Ritual geworden.

Einer von vielen kulinarischen Genüssen:  "Busbächer Graachats".

(Seitenanfang)

 

Nun gibt es uns schwarz auf weiß: Auf in den Kampf!

Der erste öffentliche Auftritt wurde geplant. Am 31.Januar 2004 gaben die beiden Bürgermeister, Georg Birner und Richard Müller, im Sportheim Mistelgau den Startschuss zur offiziellen Gründung des Hummelgauer Jugendblasorchesters.

Die Resonanz bei den Zuhörern war überaus positiv, auch die Kritik im Nordbayerischen Kurier, und so durften wir bereits kurze Zeit später einige musikalische Kostproben bei Geburtstagen und Gemeindefeierlichkeiten darbieten.

Fast in Stress artete das Wochenende vom 17. und 18. Juli aus, als wir in zwei Tagen drei Termine wahrnehmen mussten: vom Sportfest des SV Mistelgau über das Sommerfest des Seniorenheims Eckersdorf bis hin zur Kerwa in Forkendorf.

Diese so grundverschiedenen Veranstaltungen bewiesen die Flexibilität unserer Kapelle, die sich schon nach so beeindruckend kurzer Zeit zeigt.

Höhepunkt unserer bisherigen Auftritte war wohl die Mitwirkung an der in Hummeltal abgehaltenen Veranstaltung:  Hummelgauer Musikanten spielen auf.

(Seitenanfang)

Perspektiven

Trotz dieser ersten Erfolge werden wir uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen. Neue Aufgaben warten auf ihre Bewältigung.

Die Erarbeitung eines Repertoires zur Teilnahme an Festmärschen und die Einladung zu einem internationalen Folkfestival in Shanghai im September 2005 stehen an.

Unser Hauptaugenmerk werden wir jedoch nach wie vor dem Nachwuchs widmen

Julia Maisel Jannis Hagen Hanna Nützel Nina Ahner

Am 24. April 2004 veranstalteten wir den  "Tag des offenen Mundstücks". Einige der damals interessierten Jugendlichen sind bereits in "Bearbeitung", sie konnten wegen unserer Initiative ein Instrument  günstig kaufen oder leihen. Auch der angebotene Anfängerunterricht wurde in einigen Instrumenten belegt.

Ziel ist, motivierte Anfänger in einer Nachwuchskapelle zu förden, um sie nach und nach in unser Blasorchester zu integrieren.

Und dieses Ziel ist, wie wir meinen, ein beachtliches:

"Wer Musik macht, lernt zu sehen, zuzuhören und zu denken."

(Isaac Stern)

 

(Seitenanfang)